Oli`s lustige Sach- und Lachgeschichten

 

Hallo, ich habe einen Vogel.

Jaja, nix neues, werden viele von Euch jetzt denken. Ich ja auch. Aber ich habe jetzt noch einen Vogel. Das heißt, ich weiß gar nicht genau wie viele neue Vögel ich habe. Können auch mehrere sein. Oder noch werden…

Gestern lag ich lesenderweise auf meinem gemütlichen Bettchen, als ich ein Geräusch wie „quirk“ hörte. Es klang animalisch kehlig. Zuerst dachte ich an eine große wuschelige, knollennasige Hippiespinne mit halbem Meter langen Stelzbeinen, die harmlos vor meiner Plattensammlung steht. Ein schneller Blick dorthin stellte diese Vermutung allerdings als wilde Phantasie heraus. Außerdem ortete mein Gehör den Ton aus eher höher liegenden Gefilden, also spähte ich erstmal unter das Bett um etwa lauernde Kontrahenten auszumachen. Fehlalarm. Gerade als ich beruhigt weiterlesen wollte, quirkte es wieder, außerdem tippelte es hölzern von oben auf mich herab. Diesmal dachte ich, dass Hugo der hustende Henker bei uns im Speicher eingezogen ist und gerade seine Schrumpfkopfsammlung alphabetisch ordnet. Mir wurde mulmig. Dann quirkte es wieder und es machte das neue Geräusch „skrill“. Und jetzt waren sich meine Luchsohren sicher: es kam nicht von draußen, unten oder oben, sondern aus dem Bretterverschlag, den mein Vermieter gerne Rolladenkasten nennt. Kurze, hektische Schläge mit dem Besenstil gegen die Wohnung in der Wohnung bestätigten den Verdacht, dass es sich hier jemand gemütlich gemacht hat. Klein, flink, gefiedert und mit einem hübschen Gesangsorgan ausgestattet. Putzig, dachte ich zuerst. Zweiter Gedanke: „Ich werde das zeckische Parasitengewese umbringen. Zahlt ja schließlich keine Untermiete!“

Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Scheiß auf Überleitungen.

Am Freitag, den 10.06.2005 veranstalten zwei anerkannte Musikforscher im Blau einen „Abend für Szientisten und sonstige Tetrapoden“. Thema wird sein: „gib mir 4, eini“. Klingt zwar jetzt so ein bisschen nach „quirk“ und „skrill“, aber in anbetracht der hoch dotierten Persönlichkeiten, die hinter dieser Sache stehen, kann man ruhig mal seine vier Beine unter die Arme nehmen, die blaue Wissenschaftsbrille aufsetzen und sich den neuesten Erkenntnissen von Whap-A-Dang Koch-Pasteur und Beta J. Oppenheimer aus den Bereichen Indie und Elektro widmen. Beide dürften durch langjährige Vortragsreihen wie etwa im Genesis und im Bermudafunk bekannt sein. Gastvorträge zum Thema „Tetrapodie – postnatale Anomalie nautischer Evolutionsregresse“ können ab sofort an der blauen Theke angemeldet werden.

Bringt massenweise Oktopoden!!!

Aber frische!!!

Am Samstag, den 11.06.2005 ist dann wieder Psychedelic Swamp mit DJ Tim auf dem Plan. Wir haben die Veranstaltung dieses Mal auf einen Samstag gelegt, um Euch total zu verwirren. Wir haben nämlich den Eindruck, dass manche von Euch ziemlich lethargisch und planlos durch die Gegend rennen, so als hätten sie keine Arbeit oder ein Problem mit dem Stuhlgang. Oder beides. Deshalb ist jetzt Psychedelic Swamp am Samstag, damit diese Hänger wenigstens ein bisschen zurück in die Wirklichkeit geholt werden und denken „Häää….? Heut’ ist doch gar nicht Freitag… wieso legt denn da der Tim… oder wie der heißt… auf?“

Wachgerüttelt? Wir helfen gerne!!!

Bringt bloß kein Valium!!!

Kann mir mal jemand erklären warum in meinem Wörterbuch das Wort „Fünfuhrzug“ gelistet ist, aber „Bückware“ nicht?

Untertänigst, Oliver Obnoxious