| Oli`s lustige Sach- und Lachgeschichten | |
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Liebe Leute, es ist endlich so weit. Statistisch gesehen ist seit gestern Sommer. Nämlich meteorologischer Sommer. Das hat die Weltorganisation für Meteorologie, eine kleine kriminelle Abspaltung der UN, sozusagen der bewaffnete Arm, irgendwann mal so festgelegt, da sich dann klimatische Daten besser vergleichen lassen. Ha, ewig rumstudieren und dann nicht ordentlich rechnen können Beschiss!! Da muss man sich nicht wundern, wenn das Wetter verrückt spielt. Ich plädiere dafür, den Sommer auch in Zukunft am 21. Juni anfangen zu lassen, so wie wir es seit 4 Milliarden Jahren gewöhnt sind. Das ist zwar auch völlig schwachsinnig, denn ab diesem Datum, dem astronomischen Sommeranfang, werden die Tage wieder kürzer und was hat denn das bitte schön mit Sommer zu tun? Okay, die Sonne erreicht an diesem Tag am Wendekreis des Krebses bei 23 Grad 26 Strich ihren höchsten Stand über der nördlichen Hemisphäre, aber das heißt ja auch, dass sie brutal weit weg ist und eigentlich gar keinen Bock auf Sommer hat. Und Sommersonnenwende hört sich auch nicht gerade nach der warmen Jahreszeit an. Am besten wäre es aber den Sommer jedes Jahr an einem anderen Tag anfangen zu lassen und zwar genau an dem Tag, an dem die zweite Schwalbe gesichtet wird, denn eine allein macht ja bekanntlich noch keinen. Oder wenn jeder selbst seinen persönlichen Sommeranfang bestimmen könnte. Dann wäre endlich Frieden. Und Schwalben sind ja ganz massiv vom aussterben bedroht. Es wäre wohl praktikabler statt auf Schwalben auf Spatzen zu warten. Dann wäre auch das ganze Jahr Sommer und wir könnten den ganzen Jahreszeitenkrempel über den Haufen schmeißen. Lang lebe der Spatz, mein Lieblingsvogel!!! Genug schwadroniert und Zündschnüre gelegt, den Kopf zerbrochen, eine fabelhafte Einleitung zu ihrem Höhepunkt gebracht und eine wunderbare Überleitung von absoluter Sinnentleertheit hin zum blauen Killertermin für Ornithologen und Wassersportler: Am Freitag, dem 03.06.2005 gibt es laut eigener Ankündigung von den beiden DJs Der elektrische Segler und (Achtung jetzt Überleitung!) Der Spatz vun Monnem unter dem musikwissenschaftlichen Top-Thema Psychaloo Blues endlich mal wieder Musik nach vorne. Sie sehen zwar aus wie langhaarige Hippies, aber eigentlich sind sie ganz nett und wollen meistens nur spielen. Wenn man sich etwas näher mit ihnen beschäftigt, essen sie auch aus der Hand und man darf sie streicheln. Und einen guten musikalischen Geschmack haben die beiden Vögel auch. Versprochen. Bringt Nistkästen und Logbücher!!! Für musikalischen Aufwind wird gesorgt! Gehts eigentlich noch bescheuerter? Grüße von Oliver Obnoxious
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